Bergsteig 1 - Galerie und Kunsthandel - Kallmünz - Regensburg

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Salvador Dalí
„Téléphone dans le désert“
dt. Titel: Die Bäume antworten nicht
Farbradierung
Bildgröße 39 x 55,5 cm, Blattgröße 57 x 73,5 cm
Nummeriert 59/300
Rechts unten mit Bleistift signiert
Preis: 680 €


Detail

Das Blatt zeigt eine für Dalí typische, unendliche Wüstenlandschaft mit stark betonter Zentralperspektive. Im Zentrum steht ein Baum, in dessen Geäst ein deformierter Telefonhörer hängt – ein wiederkehrendes Symbol in Dalís Werk für die Modernität und die oft gestörte oder absurde Kommunikation.
Neben dem „körperlosen Telefon“ finden sich weitere Dalí-spezifische Elemente wie Libellen, eine Reiterfigur im Hintergrund und eine kauernde Gestalt am Fuße des Baumes. Diese Symbole evozieren eine traumartige, paranoisch-kritische Atmosphäre, die das Unterbewusste visualisieren soll.

Das Blatt ist in der Regel handsigniert und stammt aus einer limitierten Auflage von 300 Exemplaren.

Salvador Dalí
"Le Cavalier Cosmique"
dt. Titel "der kosmische Reiter"
Radierung
Bildgröße 37 x 47 cm, Blattgröße 56 x 76 cm
Nummeriert 201/300, rechts unten mit Bleistift signiert
Das Blatt ist an den Rändern stockfleckig
Preis: 380 €
In „Le Cavalier Cosmique“ vereint Dalí zentrale Motive seines ikonischen Universums in einer weiten, traumartigen Wüstenlandschaft. Im Zentrum steht eine monumentale, schmelzende Uhr – ein Symbol für die Relativität und das unaufhaltsame Vergehen der Zeit –, die über einer zerfallenden Ziegelstruktur zerfließt.
Rechts im Bild nähert sich der namensgebende kosmische Reiter auf einem dynamisch dargestellten Pferd. Die Szenerie wird von surrealen Figuren und architektonischen Fragmenten flankiert:

Dieses Bild ist ein „Best-of“ der dalíschen Symbolik. Es ist deshalb so typisch für ihn,
weil er hier seine paranoisch-kritische Methode anwendet: Er nimmt reale Objekte und entfremdet sie so, dass sie unsere gewohnte Logik außer Kraft setzen.
Das Bild verbindet die Traumlogik mit präziser, fast altmeisterlicher Maltechnik – genau das macht den Kern des Dalí-Surrealismus aus.

 

Salvador Dalí (1904 -1989)

Der exzentrische Magier des Surrealismus Herkunft & Ausbildung:
Geboren am 11. Mai 1904 in Figueres (Katalonien), zeigte Dalí früh ein außergewöhnliches Zeichentalent. Er studierte an der Kunstakademie in Madrid, wo er mit der Ästhetik des Kubismus und den Schriften Sigmund Freuds experimentierte.

Pariser Jahre & Surrealismus:
1929 schloss er sich in Paris der Gruppe der Surrealisten um André Breton an. In dieser Zeit entwickelte er seine berühmte „paranoisch-kritische Methode“ – eine Technik, mit der er irrationale Visionen und Traumbilder mit fast fotografischer Präzision darstellte (z. B. die „schmelzenden Uhren“).

Gala – Die Muse:
Seine Frau Gala war zeitlebens seine wichtigste Inspirationsquelle, Managerin und das zentrale Motiv vieler seiner Werke. Stilistische Vielfalt: In seinem Spätwerk wandte er sich verstärkt religiösen und wissenschaftlichen Themen zu (der sogenannte „nukleare Mystizismus“), blieb jedoch seiner Vorliebe für optische Täuschungen, doppeldeutige Bilder und komplexe Symbole treu.

Selbstinszenierung:
Dalí war nicht nur Maler, sondern auch Grafiker, Bildhauer, Bühnenbildner und ein Meister der Selbstvermarktung. Mit seinem charakteristischen Schnurrbart und seinem exzentrischen Auftreten wurde er selbst zur Kunstfigur.

Vermächtnis:
Er starb am 23. Januar 1989 in seiner Geburtsstadt. Das von ihm selbst gestaltete Teatre-Museu Dalí in Figueres gilt heute als sein größtes Gesamtkunstwerk.

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