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Wilhelm Niedermayer (1899 - 1965)

Wilhelm Niedermayer war Gründungsmitglied der Doanuwaldgruppe.

Der Spannungsbogen der Werke von Niedermayer umfasst Impressionismus und Expressionismus. Das breite künstlerische Œuvre Wilhelm Niedermayers ist davon geprägt. Immer wieder versuchte er den Brückenschlag zwischen diesen Stilrichtungen. In seinen stimmungsvollen Landschaften und charakterstarken Porträts lässt sich das gut nachvollziehen.

Die Landschaft und die Charaktere des vorderen bayerischen Waldes prägen seine Arbeiten. Die sanften Hügelketten, die Wälder und die in der Ferne grüßenden Berge des Bayerischen und Böhmerwaldes hat Wilhelm Niedermayer immer wieder zum Gegenstand von Bildern gemacht.

Biographische Daten:
geboren 1899 in Passau
Kinder- und Jugendjahre auf der Englburg, dem Gut seines Großvaters bzw. Onkels,
Von 1909 bis 1916 besuchte Wilhelm Niedermayer die Oberrealschule in Passau
1916 Kriegsdienst eingezogen
ab 1918 Studium der Landwirtschaft an der TU München-Weihenstephan
1921 Examen

Parallel hörte er Vorlesungen über moderne Malerei insbesondere die französischen Impressionisten bei Prof. Popp. Nach dem Studium trat er in die Münchener Zeichen- und Malschule Moritz Heymann ein. Hier wurde er in der Akt-, Portrait- und Landschaftsmalerei unterrichtet. Danach setzte er seine Ausbildung bei Prof. Hermannsdörfer und Peter Trumm fort.

Um sich ganz der Malerei hingeben zu können, zog Wilhelm Niedermayer fest nach München. In diesen "Bohème-Jahren" lebte er im Kreis des Simplizissimus, der berühmten satirischen Zeitschrift des Albert-Langen-Verlags. Die finanzielle Situation war prekär.

1927 erste Ausstellung im Münchner Glaspalast
Studienreisen nach Ostfriesland, Worpswede, Böhmen, Italien und Dalmatien, Aber erst im Pariser Studienaufenthalt 1926/1927 wurde die Beschäftigung mit Impressionismus und Expressionismus für sein Werk bestimmend.

Seit 1931 lebte Wilhelm Niedermayer in Englburg im sogenannten „Malerhäusl“.

1935 heiratete er seine Gattin Marianne.

Als Gründungsmitglied der Donau-Wald-Gruppe zählte Wilhelm Niedermayer neben Hermann Erbe-Vogel, August Philipp Henneberger, Reinhold Koeppel, Walter Mauder, Heinz Theuerjahr und Georg Philipp Wörlen zu den Wegbereitern der künstlerischen Szene in Ostbayern nach dem zweiten Weltkrieg.

1963 Kulturpreis Ostbayern
1965 in Englburg gestorben

Quelle und weitere Informatonen: Wikipedia: Wilhelm Niedermayer

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